Donnerstag, 30. November 2017

Einführung zur Personalausstellung von Olaf Rammelt

C. Rammelt-Hadelich, Eröffn. „Karneval der Tiere - die große Gala“ Galerie Zaglmaier, Halle 18.11.2017




Liebe Gäste, begleiten Sie mich doch in Gedanken auf einen Strandspaziergang an der Ostsee. Ein Mann und eine Frau wandern gemütlich am leise rauschenden Wasser über den weißen Sand.
Er schaut angestrengt auf den Horizont. „Du siehst aus, als ob Du was denkst - erzähl mal“ ermuntert sie ihn. „Mir geht das kleine Buch nich aus´m Kopf, gestern im Unibuchladen, in Rostock, vom Wilhelmsen, mit dem Karneval der Tiere. Darüber hatten sie doch im Fernsehen berichtet... erinnerst Du Dich?“ fragt er sie. „Ja, freilich.“ kommt gleich ihre Antwort. Er gibt unumwunden zu: „Ich war fast ein bisschen neidisch, dass ich dieses Thema nicht selbst aufgegriffen habe. Zum „Kongress der Tiere“ von Kästner habe ich ja schon einiges im Skizzenbuch. Darum war ich eben sehr gespannt auf dieses Buch. Aber ich muss gestehen - ich habe mehr erwartet... vor allem von den Vignetten“ „Ja“ meint sie „das könntest Du wirklich sehr viel besser. Der „Karneval der Tiere“ wäre so ein tolles Thema für dich... „Der Hase im Rausch“ und „Reinecke Fuchs“, - wolltest du auch schon längst mal illustriert haben...“ „Stimmt“, sagt er „das will ich immer noch - aber der „Karneval“ von Saint Saëns ist wirklich ein tolles Thema. Der hat doch seine Kollegen so schön damit karikiert.“ „Eben, das passt zu dir“ ermuntert sie ihn „und es ist so eine zauberhafte Musik! Das musst du unbedingt machen.“ „Aber dann musst Du Deine Verse dazu schreiben!“ verlangt er. Sie antwortet: „Mach ich. Kein Problem. - Peter Ustinov und Loriot haben ja Überleitungstexte für die Konzerte geschrieben. Aber immer als Prosa...“ „Genau, aber die lassen das Ganze irgendwo im Wald oder im Urwald spielen... da sollte uns etwas anderes einfallen.“ spinnt er nun die Gedanken weiter. Sie überlegt: „eigentlich gehts doch um eine Aufführung der Tiere...“ „Richtig“ stimmt er zu „und die muss da stattfinden, wo Theater eben stattfindet - im Theater. Schließlich ist das im Grunde eine Fabel. Wir machen eine komplette Vorstellung draus. Und alle Tiere spielen mit. “ „Klasse“ findet sie „aber wenn ich was schreiben soll, brauch ich einen Ansatz von Dir. Es findet also im Theater statt - und wer hat da welche Rolle im Stück?“ „Na, - es ist doch ein Nummernprogramm, es muss deshalb einen Conferencier geben“ überlegt er „das könnte der Fuchs sein, der ist so schön elegant. Und der Dirigent ist ja sowieso der Löwe... - Also den „Karneval“ nehmen wir uns jetzt auf den Tisch und machen unsere eigene Geschichte draus!“
So wandern er und sie am Strand wieder zurück. Und während er dann gleich schon mal das eine und andere genannte Tier auf den mitgebrachten Zeichenblock bringt, fließen ihre ersten Verse ins Notizbuch: „Der Fuchs tritt ins Licht und verbeugt sich gelungen, ganz strahlend erglüht hier sein rötliches Haar. Als Conférencier ist er glänzend geeignet und spricht in erwartungsvoll blickende Schar: „Bienvenu! Entrez! Willkommen die Damen, und sämtlich die Herren, - in gleicher Manier. Musik und auch Tanz werden Ihnen geboten, wir freuen uns, dass Sie so zahlreich allhier!“ Zurück im anhaltischen Binnenland war diese Geschichte für uns fest im Plan - und zuerst nur als hübsches kleines Buch gedacht.
Die eben zitierten Verse waren der Text-Beginn einer ziemlich langen Entstehungsgeschichte des nun vorliegenden Künstlerbuches. Denn: unser „Karneval der Tiere“ wanderte erstmal in die Schublade. Die Szene am Strand wird wohl etwa fünf Jahre her sein. In dieser Zeit haben wir eine ganze Menge anderer Bücher herausgebracht und auch bildkünstlerisch vieles geschaffen. Ab und zu nahmen wir uns aber doch dieses Buch-Projekt wieder auf den Tisch. Mein Mann beschloss dann, die Zeichnungen dafür in der Art von unserem Buch „Die geheime Welt des Throk“, - nur mit Kugelschreiber - zu zeichnen, so einen Strich kann man ja nicht mehr wegradieren. Und ich schrieb auch an der Geschichte weiter, für deren Geschehen auf / hinter und vor der Bühne uns immer wieder etwas Neues einfiel. Die endgültige Form fanden wir erstmal noch nicht dafür. Die ergab sich erst in diesem Jahr. Meine Anfangsverse wanderten - pö á pö - und letztlich bis in das 7. von 26 Kapiteln, weil sich unser „Karneval der Tiere“ von einer hübschen kleinen Vorstellung zu einer ausgewachsenen Gala entwickelte, die nach unserem Empfinden natürlich eine ordentliche Vorgeschichte brauchte. Denn - wenn keiner weiß, dass im Theater etwas auf der Bühne stattfindet, kommt auch keiner hin. Also muss man es ankündigen... und im Buch eben beschreiben, was vor einer Vorstellung alles so passiert. Und währenddessen. - Und freilich auch danach. Denn jede bedeutende Premiere braucht eine zünftige Premierenfei-er... Die Theatererfahrungen meines Mannes, der oft hinter der Bühne gezeichnet hat, halfen ihm natürlich bei der Gestaltung der Szenen. Und natürlich auch sein intensives Studium von Tier-Charakteren im Zoo.
Im Wechsel zwischen meinem Mann Olaf, dem Zeichner und mir als Schreiberin, wuchs daher unser Projekt nach und nach zu einer opulenten Angelegenheit in Bild und Text. Es entstand gewissermaßen ein Sog, der immer mehr Tiere auf diese „Bretter die die Welt bedeuten“, ins Publikum oder hinter die Kulissen bringen wollte. Und jene schwarzen Kugelschreiberminen mit denen er all diese Tiere frei Hand aufs Papier gezeichnet hat, zählen letztlich wohl mehr als ein halbes Dutzend. Wenn wir Freunden am Theater von unserem Projekt erzählten, waren sie - ohne es erstmal gesehen oder gelesen zu haben - stets begeistert und meinten - das müsse doch unbedingt auch auf die Bühne gebracht werden!
Antilopentanz
Am 5. September 2017 bekam unser im Schubfach ruhender „Karneval“ jedoch seinen letzten Impuls. Das Manuskript, das auf größeren Seiten schon allerhand Tiere und Szenen zeigte, wollte mein Mann am liebsten als Lithografien drucken lassen. Er hatte im Sommer bereits große Doppelseiten gezeichnet, die in der Mitte gefalzt und gebunden werden sollten. Nach einer Beratung mit dem Lithografen machte Olaf eine kurze Stippvisite in der Zaglmaierschen Galerie. Also - hier. Beim Blick in das „Karneval“-Manuskript beschloss die Galeristenfamilie spontan: „...das zeigen wir bei uns am Jahresende, parallel mit Uwe Pfeifer. Aber - nur so ein Buch können wir nicht ausstellen - das müssten schon lauter einzelne Grafiken sein! Wir wollen doch nicht euer Buch fleddern...“ Mein Mann kam also nach Hause und sagte voller Enthusiasmus: „Ich verwerfe alles! Ich fang nochmal ganz von vorne an und mach daraus lau-ter einzelne Grafikblätter, damit Zagls die einrahmen können. Und es macht mir außerdem eine riesen Freude, mit Uwe zusammen auszustellen!“
So bekam unser Künstlerbuchprojekt seinen letzten und entscheidenden Schub. Denn, nun sollten die Grafiken, bzw. Buchseiten ihre endgültige Größe und Form erhalten. Sämtliche Szenen und Textblätter erhielten Tag für Tag wieder neuen tierischen Zuwachs und auch meine Texte wurden immer weiter ausgeführt. Hätten all die Tiere, die des Nachts durch seinen Kopf geisterten, die entsprechenden Töne von sich gegeben - ich hätte wohl in den letzten Monaten keine Nacht schlafen können... Hier können Sie nun an den Zaglmaierschen Galeriewänden und natürlich im Buch, bzw. in der ausgestellten Grafikschatulle die sagenhafte Zahl von über 576 Tieren entdecken. Die kleinen Schmetterlinge vom Titelbild habe ich nicht mitgezählt. Dann wären wir bei einer Zahl von knapp 600. Vom Elefanten bis zu den Ameisen finden sie in unserem Buch alles was kreucht und fleucht. Ganz abgesehen von den vielen Ausstattungsgegenständen, Kulissen, Vorhängen, Instrumenten und was ein großes Opernhaus eben so hat, wenn eine ordentliche Gala stattfinden soll. Bis hin zu den Bildern mit Komponistenportraits, die Camille Saint Saëns mit seinen wunderbaren kleinen Musikstücken damals mit viel Charme karikiert hat. So finden Sie nun auf diesen 24 Bildseiten und 27 Textseiten die zeichnerische Umsetzung jener Musikerzählung in einer humorvollen und einzigartigen Weise, wie sie eben nur der Sohn des großartigen Tierzeichners Heinz Rammelt schaffen konnte. Deshalb hat er dieses Buch auch seinem Vater gewidmet. Denn es ist eine ganz besondere Kunst, die Darstellung von Tieren so zu beherrschen, dass sie zum Beispiel auch tanzen oder auch ganz Unmögliches tun können, ohne kitschig zu sein. Und doch absolut richtig sind und in allen Details stimmen. Und dabei nicht zum tierhaften Cartoon werden. Dass es eine humorvolle Darstellung in der Kunstwelt schwerer hat, als ein bedeutungsschwangeres Bild, ist uns bewusst. Die Musikstücke von Camille Saint Saëns wollen aber mit Humor interpretiert werden, schließlich hat er es so komponiert. Und deshalb hoffen wir, dass Ihnen unsere Lesart in Bild und Text gefällt und wünschen Ihnen in der Ausstellung einfach ein tierisches Vergnügen. Vielen Dank!
C. Rammelt-Hadelich, Eröffn. „Karneval der Tiere - die große Gala“ Galerie Zaglmaier, Halle 18.11.2017

Montag, 27. November 2017

Einführung zur Personalausstellung von Rudolf Horn

Einführung zur Personalausstellung von Rudolf Horn (04. November 2017 bis 12. Dezember 2017 im Obergeschoss, Galerie Zaglmaier in Halle (Saale))


Waldheim ist ein schönes Städtchen in Mittelsachsen. Es lag an der alten Salzstraße von Halle nach Böhmen und wurde erstmals 1198 erwähnt. Zu den bekannten Söhnen der Stadt zählt man gern den Bildhauer Georg Kolbe und den Möbeldesigner Rudolf Horn. Waldheim ist bekannt für die nahe gelegene Burg Kriebstein und die gleichnamige Talsperre in wunderschöner hügeliger Umgebung. Ob Zuchthaus oder Industrie - mindestens zwei Sprüche stehen bis heute mit dem Ort in Verbindung: „Wer nichts wagt, kommt nicht nach Waldheim“ und „Florena- Ich fühl' mich wohl in meiner Haut“. Ach ja, hier wurde die Zahnseife als Vorläuferin der Zahncreme erfunden, das berühmte Spielsystem mit den über Noppen zusammensteckbaren Bausteinen als „Bauen ohne Bindemittel“ entwickelt und wunderbares Blechspielzeug gebaut. Bedeutung erreichte die Möbelindustrie über mehrere private Tischlereien bis hin zu den weithin bekannten sog. Klappstuhlwerken.
Stillleben mit Blechdose | Öl auf Hartfaser (ca. 1990) | Malerei von Rudolf Horn

Nach Kriegsende 1945 und dem Abzug der Amerikaner fiel die Verantwortlichkeit über Waldheim nun vollständig an die Rote Armee. Rudolf Horn war damals gerade sechzehn Jahre jung, ausgebildet als Kanonenfutter für einen sinnlosen Endsieg, jedoch mit dem Berufsziel Möbeltischler und einem starken Interesse fürs Zeichnen und Malen. Die Depression der Nachkriegszeit führte die Menschen zur Hoffnung auf eine friedliche Zukunft. Symbol war Picassos „Friedenstaube“. Und so schickte Mutter Horn ihren Sohn zum sowjetischen Dolmetscher und Sekretär der Stadtverwaltung Alexander Neroslow, der eigentlich Künstler war, denn das „Gekritzel“ ihres Jungen sollte sich mal jemand anschauen. Was dann geschah war ein Glücksfall. Der wirklich lebenserfahrene Neroslow, der u.a. mit Künstlern wie Hans Grundig und Otto Dix bekannt war, betrachtete die Arbeiten der zusammengestellten Mappe wohlwollend, aufmerksam und kritisch, als er die alles weitere bewegende Frage stellte: „Für wen machst Du das?“. Die damalige Antwort des Suchenden ist nicht wichtig - entscheidend ist, dass es die Frage wurde, die Rudolf Horn stets begleitete. „Für wen machst Du das?“ wurde die Frage beim Lernen und Lehren, beim Entwerfen, Zeichnen und Malen. „Für wen machst Du das?“ wurde die Frage seines Lebens. 
Und wer etwas wagt, kommt auch von Waldheim weg. Rudolf Horn hat seine Verbindung dorthin nicht abreißen lassen. Nicht in der Zeit seiner Studien und nicht während seines Schaffens als Formgestalter und Professor. Lebensmittelpunkte wurden jedoch Leipzig und Halle. Projekte führten ihn nach Dresden und Hellerau oder nach Rostock, aber auch in die einst mit der DDR verbundenen Staaten. Seine modularen Wohnsysteme sind uns vertraut. Wer hat sich nicht in Vorzeiten ebenso am Aufbau eines MDW- Möbels von Rudolf Horn versucht, wie mancher heute an der Montage von Billy, Kallax oder Hemnes – jenen beliebten schwedischen Möbeln, die MDW erstaunlich ähnlich sind. Mit der Arbeit und der Verantwortung kamen die Anerkennungen: 1983 Designpreis der DDR und 1989 Nationalpreis für Kunst und Literatur der DDR. Viel Trubel also vor und auch nach der politischen Wende von 1989 um den Burg-Professor aus Halle, der Design-Geschichte schrieb.
Doch was zunächst kaum jemand wusste, war, dass Rudolf Horn immer auch malte und immer auch zeichnete. Es ist die Arbeit in zwei Dimensionen eines Meisters, der sich als solcher in mindestens drei Dimensionen ausgewiesen hat. Die räumliche Erfahrung des Formgestalters kommt dem bildenden Künstler entgegen. Man spürt den Raum in der Landschaft und will den Blumenstrauß greifen. Farben, Licht und Stofflichkeit tragen dazu bei. Die Bilder sind durchkomponiert und somit spannungsreich - sie sind zeitgenössisch, hochmodern und orientieren sich dabei durchaus am Bewährtem. Nicht selten befasst sich der Künstler mit einem Motiv mehrfach. Er schafft Varianten in dem er Formen reduziert und kompositorisch modifiziert. Es bleibt spannend bei der Suche nach dem qualitätvoll Möglichen. Es ist Rudolf Horn sehr wichtig auf ein fundiertes Grundlagenstudium, wie es z.B. in Halle durch Lothar Zitzmann gelehrt wurde, aufzubauen und er legt es jungen Künstlern immer wieder ans Herz, sich sowohl mit Gestaltungslehre, die auf uns überkommenen Techniken und auch Kunstgeschichte auseinanderzusetzen.

Christiane mit Brosche | Öl auf Hartfaser (2015) | Malerei von Rudolf Horn

Wohl ist die eigene Kunst für Rudolf Horn stets die sehr persönliche Möglichkeit erlebtes zu verarbeiten, sich zu erinnern und Momente festzuhalten, doch ganz sicher die Erfüllung jenes Dranges, den er aus Kinderzeiten spürt. Rudolf Horn malt, so bin ich sicher, für sich und nicht für andere - uns lässt er heute teilhaben. Möbel gestaltet Rudolf Horn jedoch für uns, die Nutzer. Der Unterschied ist entscheidend und es entsteht das, was jeweils gebraucht wird- ein wahres Ergebnis.
Im Juni feierte Rudolf Horn seinen 88. Geburtstag. Bis vor wenigen Tagen waren aus jenem Anlass große Teile dieser Ausstellung noch auf Burg Kriebstein für ein breites interessiertes Publikum zu sehen. Die bekannte hallesche Malerin Christiane Jung sprach dort zur Eröffnung und ich freue mich, dass wir im Rahmen des Galeriegespräches zu dieser Ausstellung ebenfalls in den Genuss dieser kurzweiligen und inhaltsreichen Ausführungen mit Blick auf das bildkünstlerische Werk Rudolf Horns kommen werden.
Thomas Zaglmaier

Montag, 6. November 2017

Unsere aktuellen Ausstellungen









Dienstag, 4. April 2017

Unterwelten- Junge Künstler und die Vergänglichkeit


SARAH DEIBELE | GRAFIK 
ROBERT DEUTSCH | ILLUSTRATION 
NICOLAS ENGELE | OBJEKTKUNST 
KRISTIN FOLTAN | ILLUSTRATION 
JULIA GAILER | ILLUSTRATION 
TOBIAS GELLSCHEID | GRAFIK 
MARIE LYNN RAVENS | BILDHAUEREI 
LUISE ZAGLMAIER | ILLUSTRATION 
MARTIN ZAGLMAIER | LYRIK 
CARSTEN SAEGER | PERFORMANCE


„Unterwelten“ bedeutet nicht nur die bildhafte Vorstellung einer jenseitigen Welt. „Unter Welten“ umschreibt auch die Wahrnehmung unseres Alltags in seiner Vielfalt, Schnelllebigkeit, aber auch Begrenztheit. In verschiedenartiger Betrachtung von sozialen und kulturellen Umfeldern wird der Sinn und Wert für Zwischenmensch-lichkeit hinterfragt, bearbeitet, angeregt und abstrahiert. Modern. Morbide. Mutig.

Mit der Gemeinschaftsausstellung „UNTERWELTEN“ schafft die Galerie Zaglmaier zum wiederholten Mal einen Raum für junge und zeitgenössische Kunst. Lassen Sie sich inspirieren von anderen, neuen und außergewöhnlichen Auffassungen! Eröffnet wird die Ausstellung am Samstag, dem 8. April 2017 (15:00 Uhr).

Durch die Zusammenstellung ausgewählter Exponate der acht Burg-Absolventen aus unterschiedlichen Bereichen wird das Thema der Vergänglichkeit abwechslungsreich beleuchtet. Anhand der verschiedenen Herangehensweisen, sowohl im Inhalt als auch in der Form, gibt es für den Besucher der Verkaufsausstellung vom 8. April bis 13. Juni 2017 ein breites Spektrum an unterschiedlichen Positionen zu entdecken - denn im Leben, wie auch in der Kunst, wird das Thema „Vergänglichkeit“ sehr individuell aufgefasst. 

Zu sehen sind Grafiken, Bildhauerarbeiten, Illustrationen und Objekt-kunst, die sich mit der Endlichkeit auseinandersetzen, ebenso wie die zusätzlich präsentierte Lyrik. Abgerundet wird die Ausstellung von einer Performance, welche am 1. Juni 2017 (19:30 Uhr) im Rahmen der Ausstellung stattfinden wird.


Sonntag, 15. Januar 2017

1. Podcast - Dr. Heinz Schönemann zur Vernissage Uwe Pfeifer, 14. Januar 2017

Versprochen ist versprochen! Hier das Tondokument der Eröffnung. Ich danke nochmals Dr. Stephanie Lotze für den bezaubernden Gesang. Besonderer Dank an die Mut machende Rede von Dr. Heinz Schönemann - Grund genug den Podcast herunterzuladen für wiederholenden Gemuß!
Hört rein und kommt in die Ausstellung!