Donnerstag, 30. Juni 2016

Personalausstellung Maya Graber (Bildhauerarbeiten)



Wir freuen uns, Sie erneut zu einer herausragenden Ausstellung in unsere Galerie einladen zu können. Die in der Schweiz lebende und in Halle bestens bekannte Bildhauerin Maya Graber präsentiert ihre Plastiken und grafischen Drucke im Erdgeschoss der Galerie und Prof. Göbel wird es sich nicht nehmen lassen, zur Eröffnung der Ausstellung zu sprechen.


Ausstellungsdauer:

02. Juli bis 09. August 2016

Vernissage:

02. Juli 2016, 15:00 Uhr mit Prof. Bernd Goebel (bei gutem Wetter im Garten)

Galeriegespräch:

05. Juli 2016, 19:30 Uhr





Die gelernte Steinbildhauerin arbeitete zunächst in einer Bronzegießerei, bevor sie bis 1999 freischaffend tätig war. Ab diesem Zeitpunkt studierte die Künstlerin bis 2005 an der Burg Giebichenstein bei Prof. Bernd Göbel und absolvierte hier ein Aufbaustudium bis 2007. Heute lebt und arbeitet Maya Graber wieder in ihrem Heimatland, der Schweiz, in einem Ort 1.340 m über dem Meer. Jedoch ihre Verbindung nach Halle hat sie nie abreißen lassen. Im öffentlichen Raum der Saalestadt ist das Relief „Triptychon Ratsloggia“ von 2006 mitten auf dem Marktplatz vielen Hallenser täglich präsent. Wohl am bekanntesten sind allerdings die Bronzeplastiken „Evi Küchler, Hans Buchler und Frau Roth – Eine Begegnung mittendrin“ von 2005 am westlich auslaufenden Universitätsring in Halle.

Seit fertig gestellter Rekonstruktion und Restaurierung des Stadtgottesackers arbeitet die Künstlerin kontinuierlich im Team jener Bildhauer mit Prof. Bernd Göbel, Marcus Golter und Martin Roedel, welches die historischen Gruftanlagen, die ohne Reliefschmuck im Bogenbereich auf uns überkommen sind, um zeitgenössische Reliefs ergänzt. Die sich diesbezüglich mit unserem Architekturbüro ergebende fruchtbare Zusammenarbeit führte letztlich auch zu dieser Ausstellung.

Die Bildhauerin Maya Graber ist jedoch auch international bekannt – so befinden sich ihre Arbeiten im British Museum London, der Sammlung Kakitsubo Tokio, der Staatlichen Münzsammlung München, dem Bodemuseum Berlin, dem Musée d’art et d’histoire, Neuchâtel, der Moritzburg Halle (Saale) und dem Münzkabinett Winterthur. Ebenso international sind die Orte an denen die Künstlerin ihre Arbeiten ausstellte.


Auf Ihren Besuch zur Eröffnung und im Ausstellungsverlauf in unserer Galerie freuen wir uns bereits jetzt.

Donnerstag, 19. Mai 2016

Ausstellung Henri Deparade

Ausstellungsplakat


Montag, 4. April 2016

Ausstellung "Zauberhaftes Indonesien" von Iris Band



Die Ausstellung "Zauberhaftes Indonesien" von Iris Band wurde am Sonnabend, dem 02. April mit zahlreichen Besuchern eröffnet. Besten Dank an alle, die zum Gelingen beigetragen haben. Hier ein kleiner Einblick in die Schau, die bis 17. Mai anzusehen ist. Ein Gespräch mit der Künstlerin ist für den 12. 05., 19:30 Uhr in der Ausstellung geplant.








Mittwoch, 23. März 2016

Einladung zum heutigen Galeriegespräch



Liebe Freunde der Galerie und der Kunst aus Halle (Saale),

die Ausstellung von Hans-Wolfgang Timme im Erdgeschoss der Galerie ist noch bis zum 29. März 2016 zu sehen. Zahlreiche Besucher haben die Collagen bereits betrachtet und sich dazu geäußert. Aus diesem Grund möchten wir allen Interessenten die Möglichkeit eines Galeriegespräches mit Hans-Wolfgang Timme anbieten. Wegen der bevorstehenden Osterfeiertage wird die Veranstaltung allerdings nicht an einem Donnerstag, sondern bereits am Mittwoch, dem 23. März 2016, 19:30 Uhr stattfinden. Das Gespräch wird, wie immer, von Thomas Zaglmaier moderiert. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und den Besuch Ihrer Freunde bei kostenlosem Eintritt. Sehen Sie auch die Ausstellungen von Young-Sook Cha und Norbert Wientzkowski - es lohnt sich.

Mit freundlichen Grüßen

Freitag, 5. Februar 2016

(PA) Objektkunst mit Thomas Haufe



Immer Mut für Neues





Es sollte die sechste Präsentation im ersten Ausstellungsjahr unserer Galerie werden. Zweifelsfrei war der Erfolg des Beginns auf die Zusammenarbeit mit hervorragenden und bekannten Künstlern unserer Region zurückzuführen. Und doch sahen wir unser Anliegen damals bereits auch darin weniger prominenten und auch jüngeren Malern, Grafikern und Bildhauern die Möglichkeit einer Ausstellung in unseren Räumen einzuräumen. Für eine privatwirtschaftliche Galerie, wie wir sie zu führen bis heute im Sinne haben, sicher keine ganz so einfach umzusetzende Idee.
Als Thomas Haufe, der eigentlich Informatiker ist, im Sommer 2003 seine Arbeiten erstmals bei uns vorstellte, gingen wir mit unserer bald getroffenen positiven Ausstellungsentscheidung noch einen Schritt weiter. Zu uns war ein erfahrener Berufspraktiker gekommen, der den Weg zur Kunst erst spät über seine Liebe zum eigentlichen Beruf als Quereinsteiger fand. Mit seinen farbenfrohen und großzügigen Holzobjekten war und ist er imstande die Ästhetik der Mathematik abzubilden, ohne die wohl komplizierten Zusammenhänge umständlich erklären und damit entzaubern zu müssen. Was Thomas Haufe in aller Bescheidenheit schuf, überzeugte uns so sehr, dass wir es auch den Freunden unserer Galerie vorstellen wollten.



Und so kam es, dass mein Galeriepartner Dr. Helmut Stelzer und ich wenige Tage vor Ausstellungsbeginn im November 2003 zum vereinbarten Kunsttransport die Zimmer der Haufeschen Neubau-Mietwohnung im Süden von Halle betraten. Jene Stücke, welche hier und im Hauskeller in vielen Monate entstanden waren, sollten nun zwei Etagen vorsichtig, jedoch nicht ohne Anstrengungen, hinabgetragen werden. Diese erste Kabinettausstellung des Künstlers Thomas Haufe wurde ein durchaus viel beachteter Erfolg. Es folgten in den kommenden Jahren Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in den bekannten Einrichtungen der Stadt, darunter im Halleschen Kunstverein. 2004 erhielt Thomas Haufe den Publikumspreis im Rahmen der Großen Kunstausstellung der Stadt Halle (Saale). Fortan war der „Klötzermann“ in Halles Kunstszene bekannt, während die Zusammenarbeit mit unserer Galerie nicht abriss. 2010 beteiligte sich Thomas Haufe hier an einer Sonderausstellung zum Thema „Fußball“ und für 2016, dem Jahr seines 65. Geburtstages, ist eine weitere Einzelausstellung vorgesehen. Ab 1998 befasste sich Thomas Haufe mit Acryl- und Ölmalerei. Während er seine künstlerische Laufbahn als Autodidakt begann vervollkommnete Haufe seine Kenntnisse und Fähigkeiten gezielt, absolvierte zunächst einen Malkurs und zwischen 2012 und 2014 eine Gasthörerschaft an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle (Saale). Die Arbeit im eigenen Atelier im Künstlerhaus 188 führte ihn überdies bereits von 2007 an mit weiteren hallesche Künstlern zusammen. Der Schritt zur Kunst war für Thomas Haufe ebenso wie auch das Bekenntnis für die entstandenen Arbeiten durch seine Förderer und unserer Galerie Herzenssache. Kontinuität und unverstellter Blick auf die Schönheit der Wirklichkeit sind sein Geheimnis. Für Thomas Haufe ist diese wohl die Mathematik, welche aus der wissenschaftlichen Untersuchung geometrischer Formen und dem Rechnen mit Zahlen entstand und der er einen Großteil seiner beruflichen Laufbahn widmete. Folgerichtig sind seine künstlerischen Auseinandersetzungen im Ergebnis wohl diesem Ursprung logisch folgende abstrakte Objekte. Aus der Sicht des Betrachters erfordert die Erschließung dieser jedoch nicht die Kenntnis um die mathematischen Ansätze, jedoch bereits die Ahnung davon verleiht den Werken von Thomas Haufe ihren sehr besonderen Reiz.

Thomas Zaglmaier


Text zum Ausstellungskatalog 2016: